Gesundheit & Soziales

Landesweiter ver.di-Aktionstag zum internationalen Tag der Pflege …

Landesweiter ver.di-Aktionstag zum internationalen Tag der Pflege am 12.05.2016

Der Norden steht auf! – Kundgebungen in Kiel, Lübeck, Rostock und Schwerin

Das geht uns alle an. Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege. Entlastung jetzt!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veranstaltet am 12. Mai 2016, dem Internationalen Tag der Pflege, einen landesweiten Aktionstag unter dem Motto:
„Der Norden steht auf – für mehr Personal und Entlastung in Krankenhäusern und Altenpflege.“ In Mecklenburg-Vorpommern finden in Rostock und Schwerin Kundgebungen und Demonstrationen statt. In zahlreichen Krankenhäusern und Pflegeheimen in Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich die Beschäftigten an der ver.di-Aktion „Überstundenberg“.

„Ziel des Aktionstages ist es, den dramatischen Personalmangel und die unwürdigen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen sichtbar zu machen. In vielen Einrichtungen herrschen für die Beschäftigten eine unerträgliche Arbeitsdichte, Ursache von Renditeorientierung und Personalmangel. Arbeit im Krankenhaus oder in der Altenpflege darf nicht krank machen. Gute Pflege, das geht alle an, denn die prekäre Situation gefährdet das Patientenwohl“ sagte Steffen Kühhirt, Fachbereichsleiter für Gesundheit und Soziales bei ver.di Nord.

ver.di fordert Aufwertung und Entlastung in allen Bereiche:

  • Mehr Personal für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen per gesetzlicher Personalbemessung
  • Keine Ausgliederungen wichtiger Bereiche in Servicegesellschaften
  • Bessere Bezahlung für Gesundheits-, Sozialberufe und Servicekräfte.

„Wir brauchen im Norden massiv mehr Pflegepersonal in allen Bereichen der Gesundheitsbranche. Wir fordern eine bundesweite gesetzliche Personalbemessung, damit Wirtschaftlichkeit und Renditeerwartung nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden kann. Wir bereiten uns aber auch darauf vor, die berechtigten Forderungen der Beschäftigten nach Entlastung und mehr Personal per Tarifvertrag durchzusetzen. Der neue Tarifvertrag an der Berliner Charite zeigt einen Weg, wie es gehen kann. Die Geduld der Pflege ist definitiv am Ende. Die Politik muss handeln, auch in Mecklenburg-Vorpommern.“ so Kühhirt weiter.

Kundgebungen am 12.05.2016
Rostock, Universitätsplatz, 16.00 Uhr
Schwerin, Pfaffenteich, 17.00 Uhr