Gesundheit & Soziales

Tarifauseinandersetzung mit Unikliniken Rostock und Greifswald …

Tarifauseinandersetzung mit Unikliniken Rostock und Greifswald beendet

ver.di Mitglieder nehmen Verhandlungsergebnis an

Mit einer deutlichen Mehrheit von 88 % nahmen die ver.di Mitglieder an den Universitätsmedizinen Rostock und Greifswald in einer Mitgliederbefragung, den am 12. Oktober 2015 ausgehandelten Tarifkompromiss an. Heute beschloss auch die ver.di- Tarifkommission die Annahme, damit sind keine weiteren Streikmaßnahmen an den Kliniken mehr erforderlich.

Die nicht ärztlichen Beschäftigten in Rostock und in Greifswald erhalten rückwirkend zum 1. September 2015 zwischen 2,7 % und 3,6 % mehr Gehalt. Verhandelt ist ein Stufenplan, der die Gehälter der Beschäftigten bis Ende 2018 auf das Niveau des Tarifvertrages der Länder anhebt. Die von der Unimedizin Greifswald geforderten Kompensationen, gegen die sich die Kolleginnen und Kollegen in Greifswald mit drei Streiks zur Wehr setzten, sind nicht Gegenstand des Verhandlungsergebnisses.
Nach Aussagen vom ver.di Verhandlungsführer Wolfgang Hooke, sind mit dieser Einigung zwei wesentliche Forderungen der Gewerkschaftsmitglieder erfüllt worden. Auch wenn wir das Gehaltsniveau der Landesbeschäftigten gerne früher erreicht hätten, wird das Ergebnis dennoch von einer sehr deutlichen Mehrheit der Mitglieder getragen, was letztlich das entscheidende ist, so Hooke weiter.

Der ausgehandelte Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2018.