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Nahverkehr M-V: Mühsame Verhandlungen – neues Angebot

Nahverkehr M-V: Mühsame Verhandlungen – neues Angebot

24.01.2018

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, fand heute die dritte Runde der Entgelttarifverhandlungen zum TV-N (Nahverkehr) Mecklenburg-Vorpommern statt.

Im Vorfeld der Verhandlungen hatten sich viele Beschäftigte an ver.di-Warnstreiks beteiligt. Diese haben auf der Arbeitgeberseite Wirkung gezeigt und Bewegung in die Verhandlungen gebracht. Die Arbeitgeber legten nach mehreren Unterbrechungen der Verhandlungen letztendlich ein verbessertes Angebot mit folgenden Eckwerten vor:
- Die Laufzeit soll zwei Jahre betragen (bis 31.12.2019),
- ab 1. Januar 2018 soll eine Lohnsteigerung um 2,2 Prozent, mindestens jedoch 80 €,
- ab dem 1. Januar 2019 soll eine weitere Steigerung um 3,0 Prozent erfolgen.

Mit diesem Angebot ist die Arbeitgeberseite nach ihrem Bekunden bis an die äußerste Grenze des Leistbaren gegangen. Die ver.di Verhandlungskommission hat den schwierigen Verhandlungsverlauf eingehend bewertet und ist mehrheitlich zu der Einschätzung gelangt, dass die Arbeitgeberseite auch durch weitere Streiks nicht zu einer weiteren Nachbesserung zu bewegen ist.

„Vor dem Hintergrund, dass mit dem vorliegenden Verhandlungsergebnis eine reale Lohnerhöhung einschließlich einer sozialen Komponente erreicht wurde, hat die Verhandlungskommission mehrheitlich entschieden, der Tarifkommission die Annahme des Verhandlungsergebnisses zu empfehlen“, so ver.di Verhandlungsführer Karl-Heinz Pliete.

Die Tarifkommission entscheidet über die Annahme des Ergebnisses am 1. Februar 2018.
Pliete erklärt: “Nur durch die starke Beteiligung der Beschäftigten an den ver.di-Warnstreiks konnte dieses verbesserte Angebot erreicht werden.“

Hinweis für die Redaktionen:
Für Rückfragen steht Karl-Heinz Pliete, ver.di Fachbereichsleiter Verkehr, unter der Rufnummer 0151-4674 9120 zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
Frank Schischefsky – Pressesprecher - ver.di Landesbezirk Nord
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