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Deutsche Telekom: ver.di erhöht den Druck vor der dritten Tarifverhandlungsrunde

21.03.2018

Im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde bei der Deutschen Telekom ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu ersten vollschichtigen Warnstreiks auf. „Die Arbeitgeber haben die beiden ersten Verhandlungsrunden ohne ein Angebot verstreichen lassen, darauf werden wir jetzt angemessen reagieren und den Druck erhöhen“, sagte ver.di-Streikleiter Peter Praikow am Montag.
Im Norden wird es am morgigen Mittwoch (21.03.2018) zu Warnstreiks beim Service, der Technik und dem Außendienst der Telekom im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern kommen. Die Telekom-Standorte Schwerin, Kritzmow und Neubrandenburg sind besonders betroffen.

Für Telekomkunden können daher erhebliche Einschränkungen beim Service und bei vereinbarten Terminen eintreten.
Die Verhandlungen für die rund 62.000 Tarifangestellten, Auszubildenden und dual Studierenden bei der Telekom werden am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt. Die ersten beiden Verhandlungsrunden waren ohne Ergebnis vertagt worden
In den vergangenen Tagen haben bereits mehr als 6.000 Beschäftigte der Technik-, Vertriebs- und Servicebereiche mit Protesten und Warnstreiks ihre Unterstützung für die Tarifforderungen deutlich gemacht.

Die Gewerkschaft ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende sollen um jeweils 75 Euro angehoben werden.

Für Rückfragen steht Ihnen Kirsten Jöhnck (Landesarbeitskampfleitung Fachbereich Telekommunikation ver.di Nord), unter der Rufnummer 0171-5533765, gerne zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky, Pressesprecher, ver.di Landesbezirk Nord
Landesbüro Schleswig-Holstein. Dänische Straße 3-9, 24103 Kiel
Tel.:0431-66 08-103 fax:-110 Mobil: 0170-5613404
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