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Lösung im Nordkurier-Konflikt zeichnet sich ab

Lösung im Nordkurier-Konflikt zeichnet sich ab

15.01.2018

Die Betriebsschließung der Nordkurier Logistik Mecklenburgische Schweiz GmbH & Co. KG wird aufgehoben. Betrieb wird personell verkleinert.

Weiterer Zustellbetrieb wird gegründet. Beschäftigte sollen in diesen neuen Betrieb mit gleichen Konditionen überführt werden.

Die ausgesprochenen Kündigungen werden zurückgenommen.

Protestkundgebung am 16.01.2018 in Neubrandenburg wird vorübergehend ausgesetzt.

Das Unternehmen Nordkurier Logistik Mecklenburgische Schweiz GmbH & Co. KG soll zum 31.01.2018 den Geschäftsbetrieb nicht einstellen. Jedoch will das Unternehmen sich personell verkleinern. Die bisher rund 60 Beschäftigten sollen zukünftig entweder in dem bestehenden Betrieb zu den gleichen Konditionen weiterarbeiten bzw. in einen neuen Zustellbetrieb überführt werden.
Die für den 16. Januar 2018 von ver.di in Neubrandenburg geplante Protestkundgebung wird aufgrund der innerbetrieblichen Verständigung vorübergehend ausgesetzt.

„Die Einsicht der Geschäftsführung kam gerade noch rechtzeitig, um noch größeren Schaden abzuwenden. Ob die innerbetriebliche Lösung tragfähig ist, muss die Geschäftsführung mit uns als im Betrieb vertretende Gewerkschaft noch eingehend beraten.“, so der in ver.di zuständige Landesfachbereichsleiter Postdienste Lars-Uwe Rieck.

Rieck weiter: „Unser Ziel ist und bleibt es, dass die Beschäftigten ihren Betriebsrat wählen. Wir werden zeitnah auch in der neuen Gesellschaft die Betriebsratswahlen einleiten.“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft erneuerte mit dem heutigen Tage ihr Gesprächs-angebot gegenüber der Geschäftsführung, um eine Basis für die zukünftige Zusammenarbeit zu finden.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
ver.di, Lars-Uwe Rieck 0160 4741179
ver.di, Thomas Ebeling, 0160 90525989

V.i.S.d.P.:
Frank Schischefsky – Pressesprecher - ver.di Landesbezirk Nord
Dänische Str. 3-9 - 24103 Kiel
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