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Warnstreiks bei E.ON Betrieben

Energie

Warnstreiks bei E.ON Betrieben

11.01.2013

Warnstreiks bei E.ON Betrieben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, wird es am kommenden Montag, den 14. Januar 2013, in der Zeit von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr zu Warnstreiks beim Energieversorger E.ON in Norddeutschland kommen.

Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten im Konzern.

Betroffen von dem Aufruf sind rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen:

KKW Brokdorf, GKK Kiel, E.ON Hanse, E.ON Best Service, Hamburg Netzgesellschaft, Schleswig-Holstein Netzgesellschaft, E.ON Hanse Wärme, E.ON Hanse Vertrieb, E.ON Hanse Schwerin, E.ON Hanse Rostock und E.ON Hanse Bützow.

„Die Arbeitgeber provozieren gerade das Scheitern der Verhandlungen und bekommen mit unseren Warnstreiks nunmehr einen Warnschuss vor den Bug“, so ver.di Nord Fachbereichsleiterin Berith Jordan heute.

„Es ist schon ein empörender Vorgang, wenn seitens der Arbeitgeber in zwei Verhandlungsrunden nicht im Geringsten auf die Position der Arbeitnehmerseite eingegangen wird. Trotz des schwierigen Marktumfeldes haben die Beschäftigten des E.ON Konzerns auch im letzten Jahr ein erfolgreiches Geschäftsjahr ermöglicht. Unsere Tarifforderungen sind mehr als berechtigt und dafür sind wir bereit mit den Beschäftigten auch zu streiken“, so Jordan weiter.

Aus allen Standorten werden die Beschäftigten zu zwei zentralen Warnstreikversammlungen fahren.

Diese finden statt bei der E.ON Hanse Quickborn Hauptverwaltung (Schleswag-HeinGas-Platz 1, 25450 Quickborn) von 10:30 Uhr bis ca. 12:30 Uhr

und am Kernkraftwerk Brokdorf (KKW Brokdorf, Osterende 999, 25576 Brokdorf) von 14:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr.

ver.di fordert eine Erhöhung der Tabellenvergütungen ab dem 1. Januar 2013 um 6,5 % Prozent, bei einer Laufzeit des Vertrages von 12 Monaten.

Darüber hinaus die Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss für mindestens 12 Monate und die unbefristete Übernahme von mindestens 250 Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss ab 2015, die unbefristete Übernahme der Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie aller schwerbehinderten Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss und die Verlängerung der Laufzeit der § 7 und 8 des Tarifvertrages Sozialschutz.

Herausgeber:
Frank Schischefsky
Pressesprecher

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