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ver.di Nord: Aufruf zur Teilnahme an der #unteilbar Demonstration in Rostock

17.09.2021

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord), beteiligt sich am kommenden Samstag, den 18. September, in Rostock an der Demonstration:“ Wir sind #unteilbar in Mecklenburg-Vorpommern“.

„Als Teil von #unteilbarMV tragen wir als Gewerkschaft unsere Forderung nach einer gerechten, solidarischen und unteilbaren Gesellschaft auf die Straße und fordern menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen. Wir richten uns mit dieser Aktion auch unmissverständlich gegen aufkommende nationalistischen Strömungen, Entsolidarisierung, Ausgrenzung und eine Verschiebung der Gesellschaft nach rechts“, so Susanne Schöttke, Landesbezirksleiterin von ver.di Nord.

„Wir erleben eine Zeit, in der uns Themen wie Rassismus und Antisemitismus auch in der Mitte der Gesellschaft begegnen. Daher müssen und wollen wir mit allen gesellschaftlichen Gruppierungen Flagge zeigen. Und wir wollen einer dramatischen Zuspitzung von politischen und gesellschaftlichen Missständen begegnen; so zeigte die Corona-Pandemie wie unter einem Brennglas die Folgen einer langjährigen Politik der Privatisierung, Deregulierung, einer Spar- und Kürzungspolitik. Pflegenotstand, auf Gewinn getrimmte Krankenhäuser, Ausweitung des Niedriglohnsektors, Verfestigung von Armut und Wohnungsnot, Abbau öffentlicher und sozialer Leistungen, mangelnde personelle Ausstattung von Kommunen und Kitas und der Investitionsstaus in der kommunalen und sozialen Infrastruktur haben sich verschärft. Gerade im Vorfeld der Landtags- und Bundestagswahlen legen wir den Finger in die Wunde und demonstrieren für eine gerechtere Gesellschaft, eine solidarische Arbeitswelt und treten einer gesellschaftlichen Spaltung entschieden entgegen. Wir stehen unteilbar vor allem aber auch für ein tolerantes, offenes Mecklenburg-Vorpommern und machen deutlich, dass Angriffe auf Menschenrechte und Anfeindungen und Ausgrenzungen von Rechts nicht hingenommen werden und Parteien, die solch ein Gedankengut verfolgen, keine Unterstützung erhalten dürfen. Wir rufen dazu auf, am 26. September zur Wahl zu gehen und den Parteien, die für demokratische Vielfalt und ein solidarisches Miteinander stehen, eine starke Stimme zu geben“, so die Gewerkschafterin weiter.

Die #unteilbar-Demonstrationen und Aktionen in vielen Städten Deutschlands machen deutlich, dass die Zivilgesellschaft – trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ausgangspunkte – zusammensteht. Demokratie muss täglich neu erkämpft, demokratische Strukturen erhalten und gestärkt werden. ver.di Nord unterstützt deshalb die #unteilbar-Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

Die Demonstration beginnt am Samstag um 14.00 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Rostock.

Die Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord, Susanne Schöttke, wird bei der Abschlusskundgebung am Stadthafen sprechen und steht dort auch für Interviews und Rückfragen zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
Frank Schischefsky – Pressesprecher - ver.di Landesbezirk Nord
Kronshagener Weg 105, 24116 Kiel
Tel.: 0431/66 08-01 / -102, Fax: 0431/66 08-110, Handy: 0170-5613 404
E-Mail: frank.schischefsky(at)verdi.de