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Das Jahr 2019 mit guten Tarifverträgen, für gute Arbeitsbedingungen …

Das Jahr 2019 mit guten Tarifverträgen, für gute Arbeitsbedingungen und deutliche Gehaltssteigerungen im Norden starten

02.01.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) richtet sich im Jahr 2019 auf zahlreiche tarifliche Auseinandersetzungen ein. Über fast alle Branchen hinweg wird es im Norden um deutliche Gehaltssteigerungen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des Dienstleistungssektors in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gehen.

„Den Auftakt haben die Beschäftigten der Geld- und Wertbranche am heutigen ersten Arbeitstag im Jahr bereitet. Die Warnstreiks, die an den Standorten Kiel, Lübeck und Rostock am morgigen Tag fortgesetzt werden, geben einen ersten Eindruck wie das Jahr laufen wird, wenn an den Verhandlungstischen keine Einigungen erzielt werden“, so Susanne Schöttke, Leiterin des nördlichsten Landesbezirks der ver.di, heute in Lübeck.

ver.di Nord bereitet sich auf zahlreiche weitere Tarifrunden vor. Zu nennen sind das private Versicherungsgewerbe, die Energiewirtschaft, der Einzelhandel und der öffentliche Dienst der Länder.

Dazu Susanne Schöttke weiter:

„Wir sind für die künftigen Tarifrunden in 2019 gut gerüstet und fordern mit Fug und Recht in den bevorstehenden Verhandlungen deutliche Gehaltssteigerungen. An dem robusten Aufschwung in unserem Land müssen auch die Beschäftigten teilhaben. Der Motor für Aufschwung und Binnenmarkt - auch in strukturschwächeren Gegenden - ist die Tariflohn- und Beschäftigtenentwicklung.
Mit Blick auf Arbeitsverdichtung und steigende Arbeitsanforderungen werden wir uns auch im neuen Jahr unmissverständlich für einen umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz und 1a Arbeitsbedingungen einsetzen“.

Schon am 21. Januar ist der Verhandlungsauftakt für die Tarif- und Besoldungsrunde 2019 im öffentlichen Dienst der Länder.

ver.di fordert hier Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro pro Monat. Darüber hinaus erwartet die Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung, wie sie bereits bei den Verhandlungen mit dem Bund und den Kommunen vollzogen wurden, sowie für den Krankenpflegebereich die Anhebung der Tabellenwerte der sogenannten Pflegetabelle um 300 Euro.

Insgesamt werden in Schleswig-Holstein über 70.000 Beschäftigten (davon etwa 40.000 Beamt*innen) von den Tarifergebnissen betroffen sein.

Für Rückfragen:
Susanne Schöttke – 0160/4715913

V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky, Pressesprecher, ver.di Landesbezirk Nord
Landesbüro Schleswig-Holstein. Dänische Straße 3-9, 24103 Kiel
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