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ver.di Nord fordert Tarifbindung an den Flächentarifvertrag für die UKSH-Tochter Service Stern Nord

04.05.2021

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert für die mehr als 2.000 Beschäftigten der UKSH-Tochtergesellschaft Service Stern Nord die Anbindung an den bundesweiten Flächentarifvertrag der Länder (TV-L). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wendet seit dem 01.08.2014 den Tarifvertrag der Länder an, ebenso für die eigene Tochtergesellschaft Zentrum für integrative Psychiatrie.

„Die Corona-Pandemie hat deutlich aufgezeigt, dass für eine gute medizinische Versorgung die Servicebereiche unabdingbar und wichtig sind. Vor diesem Hintergrund fordern wir für alle Beschäftigten am UKSH und in den UKSH Tochtergesellschaften den gleichen Tarifvertrag mit gleichen Arbeitsbedingungen und Vergütungen. Die Zeit der „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ am Uniklinikum muss endlich vorbei sein. Im Sinne der Tarifeinheit und vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie fordern wir das Land auf, die TV-L-Bindung für die UKSH-Servicetochter ordnungspolitisch herzustellen und damit das Versprechen von 2014 einzulösen: Ein UKSH – ein Tarifvertrag. Keine Spaltung der Beschäftigten mehr“, fordert Steffen Kühhirt, verantwortlich für Gesundheit und Soziales bei ver.di Nord.

Kontakt für weitere Auskünfte: Steffen Kühhirt, 0170-5749 719

V.i.S.d.P.:

Steffen Kühhirt - ver.di Landesbezirk Nord
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