Pressemitteilungen

AWO Tarifgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern und ver.di schließen …

AWO Tarifgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern und ver.di schließen Tarifverträge erfolgreich ab

11.09.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die AWO-Tarifge- meinschaft Mecklenburg-Vorpommern haben die Tarifverhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

In den AWO-Kreisverbänden Rostock, Bad Doberan, Ludwigslust, Neu- brandenburg, Uecker-Randow, Ostvorpommern und dem AWO-Landes- verband Mecklenburg-Vorpommern gelten nun Tarifverträge auf dem Niveau des Tarifvertrages des Öffentliches Dienstes (TVÖD).

Die Vergütungen und die Entgeltbestandteile steigen bis 2024 auf 100 Prozent TVÖD-Niveau. Ebenso werden die allgemeinen tariflichen Regelungen wie beispielsweise Zulagen und Zuschläge, Urlaub, Jahressonderzahlung zukünftig vollumfänglich nach TVÖD geregelt.

Die Tarifpartner haben sich ebenso darauf geeinigt, die neue Entgeltordnung des Öffentlichen Dienstes anzuwenden. Das bedeutet für die Be- schäftigten in der Pflege, im Sozial-und Erziehungsdienst und Kinder- und Jugendhilfe eine deutliche Aufwertung in der Entgeltstruktur.

„Das ist ein tarifpolitischer Meilenstein. Wir haben bei der AWO-Mecklenburg-Vorpommern wieder einen landesweiten Flächentarifvertrag auf TVÖD-Niveau. Auch wenn noch nicht alle AWO-Kreisverbände angeschlossen sind, ist es ein sehr starkes Signal für die AWO-Beschäftigten. Gerade in den Zeiten eines leergefegten Fachkräftemarktes ist der Tarifvertrag die richtige Antwort. Nur wer zukünftig gute Tarifbedingungen der bundesdeutschen Referenz TVÖD anbietet, wird Fachkräfte gewinnen können. Aber wir können nicht stehen bleiben, wir brauchen noch weitere Tarifverträge in dieser Qualität bei anderen Trägern der freien Wohlfahrt“, sagt Steffen Kühhirt, ver.di-Verhandlungsführer.

Für den AWO-Kreisverband Müritz beginnen die Tarifverhandlungen am 18.9.2019 in Waren