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01.07.2015

ver.di fordert gesetzliche Absicherung der „inneren Pressefreiheit“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat anlässlich der Gesetzesinitiative der schleswig-holsteinischen Landtagsfraktion der „Piraten“ die Forderung nach einer gesetzlichen Absicherung „innerer Pressefreiheit“ bekräftigt.

„Gerade angesichts der starken Konzernabhängigkeit vieler Zeitungen im Norden wird publizistische Mitbestimmung durch die Redaktionen immer wichtiger“, sagte ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann für die Deutsche Journalisten-Union (dju in ver.di). Der Gesetzesentwurf der „Piraten“-Fraktion sei in Vielem noch zu präzisieren, böte aber eine gute Grundlage für die längst erforderliche parlamentarische Debatte.

Als ein zentrales Moment zur Sicherung der „inneren Pressefreiheit“ gilt die Mitbestimmung der Redaktionen mittels eigener Statute und Redaktions-Vertretungen. Seit langem setzt sich die dju in ver.di dafür ein, dies als Recht der Redaktionen in den Landespressegesetzen zu verankern.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Rückfragen steht Martin Dieckmann unter der Rufnummer 0160-3670 129 zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
Frank Schischefsky – Pressesprecher - ver.di Landesbezirk Nord
Dänische Str. 3-9 - 24103 Kiel
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