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Tarifverhandlungen zur Entlastung von Beschäftigten am UK-SH

Tarifverhandlungen zur Entlastung von Beschäftigten am UK-SH

02.12.2019

Am heutigen Freitag beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 6000 Beschäftigten im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK-SH).

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert erstmalig in Schleswig-Holstein einen Arbeitgeber auf, einen Tarifvertrag abzuschließen, der ausschließlich Beschäftigte vor einer Überlastung schützen soll.

„Wir erleben eine Situation im UK-SH, die in vielen Bereichen für die Beschäftigten und auch die Patient*innen nicht mehr (er)tragbar ist, und es unabdingbar ist, einen Tarifvertrag zur Reduzierung von Arbeitsbelastungen zu fordern, um die Situation deutlich zu verbessern“, so Verhandlungsführer Steffen Kühhirt, heute in Kiel.

„Die Situation an den Standorten in Kiel und Lübeck ist so dramatisch, dass wir uns mit den Verhandlungen weder lange Zeit lassen können noch wollen. Es wird sehr schnell einen zugespitzten Konflikt geben, wenn wir nicht zeitnah zu einer handfesten Lösung kommen. Der Organisationsgrad der Beschäftigten lässt uns mit einer starken Verhandlungsposition in das erste Gespräch gehen“, so Kühhirt weiter.

Mehr als 2500 Beschäftigte sind am gestrigen Tag erstmals öffentlich durch eine Fotopetition, mehr als 4000 Beschäftigte durch schriftliche Dokumentation, in die Öffentlichkeit gegangen, um eindeutig für eine Forderung zu einem Tarifvertrag zu sprechen.
Die Verhandlungen beginnen um 09:00 Uhr in Kiel und sind bis 12.00 Uhr angesetzt.
Weitere Verhandlungstermine sind für den 05.12. und den 18.12. geplant.

Rückfragen bitte an: Frank Schischefsky, Mobil: 0170-5613404

V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky, Pressesprecher, ver.di Landesbezirk Nord
Landesbüro Schleswig-Holstein. Dänische Straße 3-9, 24103 Kiel
Tel.:0431-66 08-103 fax:-110 Mobil: 0170-5613404