Deutsche Post AG - Zusammen geht mehr: Post-Streik im Norden mit Demo und Kundgebung in Rostock

Pressemitteilung vom 06.02.2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Montag, den 6. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern auf. An diesem Tag bleiben rund 1,3 Millionen Postsendungen im Norden unbearbeitet.

Hintergrund der Arbeitsniederlegung ist die laufende Tarifrunde für die bundesweit rund 160.000 Beschäftigten bei der Deutschen Post AG. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde verweigerte der Arbeitgeber, zuletzt am 18. und 19. Januar 2023, ein Angebot zu unterbreiten.

„Die Arbeitgeber sind bislang nicht bereit, den Reallohnverlust und die Inflation auszugleichen. Diese ignorante Haltung führt unweigerlich zum Protest der Post-Beschäftigten. Die Deutsche Post AG, ein gesundes Unternehmen, das Milliardengewinne erwirtschaftet, ist in der Verantwortung, ein einigungsfähiges Angebot vorzulegen, statt sich über den berechtigten Protest der Beschäftigten zu wundern. Für die Beschäftigten der Deutschen Post AG gilt, unsere Forderung ist notwendig, gerecht und machbar", erklärte im Vorfeld der Kundgebung der im Norden zuständige Landesbezirksfachbereichsleiter Postdienste Lars-Uwe Rieck.

Hinweise für die Redaktionen

Gegen 11.15 Uhr werden die ersten Streikenden zur Streikversammlung/Kundgebung auf dem Platz Neuer Markt in Rostock erwartet.

Der Demonstrationszug startet ab 10:30 Uhr am Stadthafen, weiter über Am Kanonsberg, Beim Grünen Tor, Am Vögenteich, A.-Bebel-Straße, Steintorkreuzung sowie Steinstraße und endet am Kundgebungsort Neuer Markt, wo ab 11.30 Uhr bis etwa 12.30 Uhr die zentrale Kundgebung stattfindet. Dort werden die ver.di-Landesbezirksleiterin Nord, Susanne Schöttke und auch der ver.di-Landesbezirksfachbereichsleiter Nord/Hamburg, Lars-Uwe Rieck, sprechen.

Hintergrund der Arbeitsniederlegung
ver.di fordert eine Entgelterhöhung von 15 Prozent sowie eine Erhöhung der Vergütung der Auszubildenden und dual Studierenden um 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darüber hinaus soll die Postzulage für die verbeamteten Postbeschäftigten fortgeschrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzahlung für Bundesbeamte.

Die dritte Tarifverhandlungsrunde findet am 8. und 9. Februar in Düsseldorf statt.

Rückfragen an
ver.di-Landesbezirksfachbereichsleiter Lars-Uwe Rieck: 0160 4741179. Herr Rieck steht für Interviews/Gespräche während des Demo-Zugs sowie am Kundgebungsort Neuer Markt zur Verfügung.
ver.di-Gewerkschaftssekretär Thomas Ebeling: 0160 90 52 59 89


Presserechtlich verantwortlich: Yasemin Taskesen
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