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Beiträge zur Pflegekammer für die Beschäftigten werden abgeschafft. …

Beiträge zur Pflegekammer für die Beschäftigten werden abgeschafft. – Leider vorerst nur in Niedersachsen

27.11.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) begrüßt den Vorstoß der niedersächsischen Landesregierung, die Mitgliedschaft in der Pflegekammer zukünftig nicht mehr von den Beschäftigten finanzieren zu lassen. ver.di fordert die Landesregierung in Schleswig-Holstein auf, in einem ersten Schritt diesem Weg zu folgen.

„Der Pflichtbeitrag ist in Niedersachsen vom Tisch. Das kann ein wichtiger, darf aber nicht der letzte Schritt sein. Aus unserer Sicht müssen die beruflich Pflegenden selbst entscheiden, ob sie Mitglied einer Kammer sein wollen oder eine solche Kammer wirklich wollen. Die Landesregierung in Schleswig-Holstein sollte sich fragen, ob sie den Irrweg der Zwangsbeiträge fortsetzen will“, so Steffen Kühhirt, Fachbereichsleiter für den Pflege- und Gesundheitsbereich von ver.di Nord.

Aus Sicht der Gewerkschaft sind ein Moratorium der Beitragszahlungen oder eine Übernahme der Beiträge durch das Land, sowie eine offizielle und den demokratischen Regeln entsprechende Abstimmung der Pflegenden erforderlich, um über eine breite Akzeptanz und die Finanzierung der Pflegekammer im Land zu entscheiden. Die Kritik in Schleswig-Holstein wächst stetig und der Unmut damit steigt deutlich an.

Die Stimmen – insbesondere bei den Fragen der Finanzierung und der Ausrichtung der Pflegekammer – werden lauter und eine Akzeptanz immer geringer.

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