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Krieg in den Kurdengebieten in Syrien sofort beenden

Krieg in den Kurdengebieten in Syrien sofort beenden

18.10.2019

Im Rahmen der friedenspolitischen Aktivitäten in nördlichsten Landesbezirk der Gewerkschaft, fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) eine deutliche Erhöhung des wirtschaftlichen und diplomatischen Drucks auf die Türkei, um alle Kriegshandlungen in Syrien unverzüglich und dauerhaft einzustellen. Der Druck muss so erhöht werden, dass aus der Waffenruhe eine Beendigung des Krieges werden kann. Ein Stopp von Waffenlieferungen kann nur ein Schritt in die richtige Richtung sein. 

„Krieg darf und kann kein Mittel der Politik sein! Alle Konflikte zwischen den Staaten müssen auf dem Wege der Verhandlungen gelöst werden. Dies muss die Leitschnur deutscher Außenpolitik sein. Der Angriff der Türkei gegen die Kurdinnen und Kurden in Syrien muss sofort gestoppt werden. Es ist völlig inakzeptabel, dass ein Nato- Land wie die Türkei, mit Waffen aus Deutschland einen solchen Krieg anzettelt“, so die stellvertretende Landebezirksleiterin Conny Töpfer heute in Lübeck. 

„Dieser völkerrechtswidrige Krieg führt dazu, dass Menschen wiederum auf der Flucht sind, es gibt große Zerstörungen, unerträgliches Leid und Tote. Gleichzeitig wird mit diesem Krieg der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat untergraben und die europäische Sicherheit massiv gefährdet, das kann niemand, der klar bei Sinnen ist, übersehen“, so Töpfer weiter. 

Eine bloße Waffenruhe von 120 Stunden reicht nicht aus. Die Türkei muss den Krieg umgehend beenden und die Truppen aus Nordsyrien zurückziehen.
Für Rückfragen steht Conny Töpfer - 0171-3554899 - zur Verfügung.


V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky Pressesprecher ver.di Landesbezirk Nord
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